Storagevirtualisierung

Storage-Virtualisierung

Das anhaltend hohe Datenwachstum und permanent knappe IT-Budgets führen oft zu dynamisch gewachsenen Storage-Strukturen. Festplatten verschiedener Generationen und Technologien, optische Medien und Tapes sind vielfach unabhängig voneinander im Einsatz. Die Speicher- und Backup-Aufgaben wurden in der Vergangenheit oft ohne eine einheitliche Strategie gelöst und so sind nicht selten verschiedenste Produkte diverser Hersteller basierend auf unterschiedlichsten Technologien parallel im Einsatz.

Das Wachstum der Daten nimmt darauf jedoch keine Rücksicht und die Datenmengen steigen permanent weiter in die Höhe.

Die komplette Ablösung der vorhandenen Speichersysteme mit einem neuen, einheitlichen und skalierbaren Storage-System ist nicht immer eine Option. Frühzeitige Überlegungen sind dann sinnvoll, um die vorhandenen Speicherkapazitäten zusammenzuführen, effizient zu nutzen und nachhaltig ausbauen zu können.

Die Technologie

Bei der Storage-Virtualisierung werden die verschiedenen eingesetzten Storage-Systeme zu einem sogenannten Speicherpool zusammengefasst. In diesem bestehen dann Disk Arrays, Optical-Storage-Systeme und Tape Libraries gleichberechtigt nebeneinander. Mit einem zentralen Virtual Storage-Management-System werden die Verwaltung und der zentrale Zugriff auf die gespeicherten Daten über die vorhandenen Speichereinheiten des Speicherpools ermöglicht.

Die Storage-Virtualisierung ist ein geeigneter Ansatz, um die Speicherlandschaft auf Basis vorhandener Systeme einerseits zu konsolidieren und sie andererseits zukunftsfähig zu machen und mit neuen Funktionen und homogenem Management zu versehen.


Auch hier stehen verschiedene Technologien für verschiedene Anforderungen zur Verfügung.


Basis für eine wirtschaftliche und sinnvolle Zusammenfassung der Speicherkapazitäten ist aber in jedem Fall eine kritische und gründliche Analyse der aktuellen Situation.